Wir begleiten das bundesweite Mammographie-Screening-Programm zur Früherkennung von Brustkrebs mit aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen

Qualität steht im Mammographie-Screening an oberster Stelle

Das Ziel des Mammographie-Screening-Programms ist, mithilfe einer Reihenuntersuchung für Frauen zwischen 50 und 69 Jahren möglichst früh Veränderungen der Brust zu erkennen und somit die Heilungschancen an Brustkrebs zu erhöhen.

Vorn an steht die permanente medizinische und technische Qualitätssicherung, um dem hohen Standard des Programms zu genügen. Das Referenzzentrum Nord führt dafür regelmäßig Schulungen und Fortbildungen für Ärzte und MTRA durch, zusätzlich sind regelmäßige Prüfungen über die eingesetzte Screeningtechnik zu absolvieren.

Die medizinische Qualität des Mammographie-Screening-Programms ist auf "Weltklasse-Niveau", das bestätigt die europäische Zertifizierungsorganisation EUREF.

Das Referenzzentrum Nord begleitet über 15 Screeningeinheiten in den Bundesländern Niedersachen, Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein partnerschaftlich und bietet ihnen eine umfangreiche Unterstützung, sowie Hilfen zur Problemlösung.

In enger Abstimmung mit den kassenärztlichen Vereinigungen werden Prüfmaßnahmen zur Qualitätssicherung durchgeführt. Außerdem trägt das Referenzzentrum die Ergebnisse des Screening-Projektes zusammen, bearbeitet diese und bereitet die Evaluation durch die Kooperationsgemeinschaft Mammographie vor.

In Zusammenarbeit mit regionalen Universitätsinstituten-, wie dem Zentrum für Medizinische Diagnosesysteme und Visualisierung (MeVis) gGmbH, dem Institut OFFIS der Universität Oldenburg und den landesweiten Krebsregistern, werden wissenschaftliche Auswertungen angefertigt.

Arbeitsplatz mit PC Bildschirmen

Unser Leistungsspektrum:

  • Partnerschaftliche Betreuung der Screening-Einheiten
  • Umfassende Unterstützung für die Screening-Einheiten
  • Umfangreiches Fortbildungsangebot für beteiligte Ärzte u. MTRA
  • Prüfmaßnahmen zur Qualitätssicherung
  • Sammeln und Bearbeiten der Ergebnisse des Screening-Projektes
  • Vorbereitung für die Evaluation durch die Kooperationsgemeinschaft Mammographie.
  • Wissenschaftliche Auswertung in Zusammenarbeit mit regionalen Universitätsinstituten

Aktuelles für die Frau

Hier finden Sie aktuelle Informationen rund um das Screening Programm.

Weitere Informationen

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat in seiner Sitzung am 20.03.20 beschlossen, dass das Einladungswesen und die Durchführung von Screening-Untersuchungen befristet , d.h. bis zum 30.04.20 ausgesetzt werden.

Das bedeutet konkret:

  • Es werden bis zum 30.04.2020 keine Einladungen zum Mammographie-Screening versendet. Diese Frist kann durch erneute Beschlussfassung verlängert werden.
  • Bereits eingeladene Frauen werden durch die Zentralen Stellen mittels des beiliegenden Informationsschreibens darüber informiert, dass ihr Screening-Termin entfällt, sie aber zu einem späteren Zeitpunkt wieder eingeladen werden.
  • Frauen, deren Termin aufgrund der Corona-Pandemie nicht stattgefunden hat und die bis zur Wiederaufnahme des Screening-Betriebes 70 Jahre alt werden, behalten Ihren Anspruch auf eine Screening-Untersuchung.
  • Alle Frauen, deren Termin aufgrund der Corona-Pandemie nicht stattgefunden hat, sollen von den Zentralen Stellen erneut eingeladen werden, sobald der Einladungsversand wieder aufgenommen wurde.
  • Das Aussetzen beschränkt sich auf die Einladung zu und Erstellung von Screening-Mammographien. Durchgeführte Screening-Untersuchungen sind weiterhin zu befunden und bei Abklärungsbedarf vollständig und fristgerecht abzuarbeiten.

Zusammenfassung der allgemeinen organisatorischen Maßnahmen zum Arbeitsschutz bei SARS-CoV-2 finden Sie im Bereich Downloads auf unserer Homepage.