Dokumentation und Evaluation

Die Dokumentation und Evaluation beinhaltet die Beratung und Betreuung der Screening-Einheiten bezüglich der medizinischen Dokumentation mit dem Ziel einer richtlinienkonformen Datenerfassung, Auswertung und der Einhaltung der Mindestanforderungen bzw. das Erreichen der empfohlenen Richtwerte.

Diese Form der externen Qualitätssicherungsmaßnahmen dient als Grundlage für kollegiale Fachgespräche zwischen der Leitung des Referenzzentrums und der/des programmverantwortlichen Ärztin/Arztes.
Darüber hinaus werden Fallsammlungen und Qualitätsprüfungen in Zusammenarbeit mit den entsprechenden Kassenärztlichne Vereinigungen sowie der Kooperationsgemeinschaft Mammographie durchgeführt.
Der Bereich Dokumentation und Evaluation stellt den Bezug zwischen den in den Screening-Einheiten erfassten Daten und den Angaben der Krebsregister zu Brustkrebs in der Bevölkerung her und bildet das Fundament der jährlichen Berichterstattung auf Bundesebene.

 

Ärzte besprechen sich

Weitere Aufgabenbereiche

• Übernahme der Daten aus den Screening-Einheiten gem. Vorgaben des Bundesmantelvertrages Ärzte Anlage 9.2, Weiterverarbeitung und Zusammenstellung für die Kooperationsgemeinschaft
• Schulung
• Erstellung von Fallsammlungen
• Dokumentation und Verwaltung von Intervallkarzinom

• Dokumentation und Verwaltung der jährlichen Fachgespräche
• Vorbereitung der Zertifizierung/Rezertifizierung der Screeningeinheiten
• Allgemeine Beratung und Unterstützung der Screening-Einheiten

 

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat in seiner Sitzung am 20.03.20 beschlossen, dass das Einladungswesen und die Durchführung von Screening-Untersuchungen befristet , d.h. bis zum 30.04.20 ausgesetzt werden.

Das bedeutet konkret:

  • Es werden bis zum 30.04.2020 keine Einladungen zum Mammographie-Screening versendet. Diese Frist kann durch erneute Beschlussfassung verlängert werden.
  • Bereits eingeladene Frauen werden durch die Zentralen Stellen mittels des beiliegenden Informationsschreibens darüber informiert, dass ihr Screening-Termin entfällt, sie aber zu einem späteren Zeitpunkt wieder eingeladen werden.
  • Frauen, deren Termin aufgrund der Corona-Pandemie nicht stattgefunden hat und die bis zur Wiederaufnahme des Screening-Betriebes 70 Jahre alt werden, behalten Ihren Anspruch auf eine Screening-Untersuchung.
  • Alle Frauen, deren Termin aufgrund der Corona-Pandemie nicht stattgefunden hat, sollen von den Zentralen Stellen erneut eingeladen werden, sobald der Einladungsversand wieder aufgenommen wurde.
  • Das Aussetzen beschränkt sich auf die Einladung zu und Erstellung von Screening-Mammographien. Durchgeführte Screening-Untersuchungen sind weiterhin zu befunden und bei Abklärungsbedarf vollständig und fristgerecht abzuarbeiten.

Zusammenfassung der allgemeinen organisatorischen Maßnahmen zum Arbeitsschutz bei SARS-CoV-2 finden Sie im Bereich Downloads auf unserer Homepage.